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Werkstoff Holz

Bangkirai

 

Holzart

Bangkirai ist ein tropisches Hartholz aus nachhaltigem Plantagenanbau in Indonesien: Schwerer als Wasser (schwimmt nicht).

Bangkirai ist auch als Yellow Balau bekannt. Die Resistenzklasse ist 1-2.

Lebensdauer sehr lange, Holz ist fast astrein, sehr hart und reibungsfest, feinrissig, wenig splitternd, es ist keine chemische Behandlung nötig. Durch seine hohe Dichte und den natürlichen Inhaltsstoffen ist die lange Lebensdauer gewährleistet.

 

Oberfläche

Die Oberfläche der Bangkirai-Dielen hat einen rötlich-braunen Farbton. Damit dies auch so bleibt und nicht durch die UV-Strahlung eine silbergraue Färbung an nimmt, muss das Holz mit geeigneten Hartholz-Ölen gepflegt werden. Die Häufigkeit der Behandlungen hängt vom Grad der Witterung ab. In der Regel werden die Behandlungen jährlich durchgeführt.

Einige Dielen haben auf dem langen Transportweg möglicherweise Spuren von Transportbändern angenommen. Diese lassen sich leicht mit einer Messingbürste entfernen. Bitte benutzen Sie aufgrund der Gefahr von Rostflecken keinesfalls eine Stahlbürste.

Leichte Ansätze von Schimmel oder Flecken von Kondenswasser lassen sich mit handelsüblichen Haushaltsreinigern entfernen. Nach einiger Zeit sind solche Merkmale durch das Nachdunkeln der Oberfläche oder durch Verwitterung in der Regel von selbst verschwunden.

Farbunterschiede und Verfärbungen

Das Farbspiel der Dielen reicht von sehr hell- bis dunkelbraun. Darüber hinaus können die Dielen stellenweise dunkle Verfärbungen aufweisen. Durch Licht und Lufteinfluss dunkelt die Oberfläche insgesamt nach und gleicht sich an. Spätestens die Bildung der silbergrauen Patina oder das alternative Aufbringen geeigneter, pigmentierter Hartholzöle lässt die Unterschiede verschwinden.

 

Harzgallen

Bisweilen können an einigen Dielen oder Kanthölzern Harzgallen auftreten. Diese äußern sich in der Regel nicht durch das Austreten von klebendem Harz, sondern lediglich durch einen weißen, schmalen Spalt, der mit weißen Kristallen gefüllt ist. Bitte schleifen Sie diesen ggf. mit Schleifpapier der Körnung 120 leicht über.

Pinholes

Einige Dielen jeder Kommission weisen regelmäßig kleine 1-2mm große Insektenlöcher auf. Diese sind ein Teil der natürlichen Oberfläche des Materials und sind nicht zu verhindern. Es handelt sich um ein rein optisches Merkmal ohne Auswirkung auf Haltbarkeit oder Statik.

 

Rissbildung

Die Bildung feiner Risse tritt vor allem an den Kopfseiten der Dielen und Kanthölzer auf. Um diese gering zu halten, sind die Stirnseiten werkseitig mit Wachs oder Schutzfarbe versehen.

Die Hölzer haben generell Überlänge und müssen bei der Montage nachgeschnitten werden. Man kann die Kopfseiten daher gleich mit etwas wasserfestem Holzleim einstreichen. So wird die Rissbildung auf Dauer minimiert.

Leichte Oberflächenrisse stellen sich durch die Bewitterung automatisch ein und haben statisch keine Auswirkung. Das Ausmaß lässt sich durch die Verwendung von geeigneten, pigmentierten Hartholzölen etwas begrenzen.

 

Die oben aufgeführten Merkmale haben keinerlei Auswirkung auf die Haltbarkeit des Bangkirai-Holzes und sind natürlicher Bestandteil seiner Optik. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie Fragen dazu haben.

 

 

 

Sibirische Lärche

 

Holzart

Lärchenholz ist das härteste Nadelholz. Durch seine natürlichen Inhaltsstoffe ist Lärche hervorragend für den Außenbereich geeignet. Keine chemische Behandlung notwendig. Kleinastig und dauerhaft.

Durch konstruktive, vor Wasserstau schützende Maßnahmen, wie z.B. ausreichendes Gefälle bei Holzterrassen, Pfostenkappen auf Zaunpfosten etc, kann die Haltbarkeit weiter verlängert werden.

Die Farbe ist hell, das hellste Terrassenholz.

 

Pflege

Lärche verfärbt sich unter Witterungseinfluss. Mit der Zeit wird das Holz silbergrau. Sofern die Patina nicht erwünscht ist, sollte das Material mit geeigneten, ausreichend pigmentierten Ölen behandelt werden. Leichtes Verdrehen und auch Rissbildungen sind bei Lärche normal und stellen keine Mängel dar.

 

 

Verarbeitung

Die Verarbeitung sibirischer Lärche ist unproblematisch. Das Material lässt sich gut Bohren und Sägen. Schraubverbindungen sollten vorgebohrt werden, vor allem, wenn Sie sich nahe der Kante eines Bauteiles befinden.

Benützen Sie für den optimalen Erfolg Edelstahlschrauben und natürlich das hervorragende Igel Verlegesystem